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Internetausbau Ortschaft Gerwisch

am 30. August 2010 unter Allgemein abgelegt

Es ist ja quasi gleich soweit. Nur noch mindestens 12 Monate und die Gemeinde Biederitz – zu der auch Gerwisch gehört – kann endlich schnell im Internet surfen. Bis jetzt ist es ja so, daß man in Gerwisch – wenn überhaupt – nur in den Genuss eines DSLlight Anschlusses mit 384Kbit/s der Deutschen Telebim kommt. Doch jetzt hat MDSL den Zuschlag für den Breitbandausbau bekommen. Diesem Unternehmen könnte man ja nun unendlich doll dankbar sein – wenn man nicht genauer drüber nachdenkt.

Soweit ich es verstanden habe, nutzt MDSL die “letzte Meile” des rosa Riesen, muss also an selbigen eine Nutzungsgebühr abtreten. Für den Endkunden hat das allerdings den Vorteil, daß keine neuen Kabel in die eigenen 4 Wände gelegt werden müssen – es wird einfach die vorhandene Telefondose genutzt. Irgendwo war kürzlich zu lesen (ich weiss echt nicht mehr wo genau – Tipps?), daß MDSL jedem privaten Anschluss mindestens 2.000Kbit/s, und jedem gewerblichen Nutzer mindestens 6.000KBit/s zusichert. Das ist nicht gerade viel im Vergleich zu Möser (5km entfernt), wo man durch die Teledoof versorgt, mit bis zu 16.000Kbit/s im weltweiten Web surft. Denken wir lieber nicht an Magdeburg, wo MDCC seinen Kunden bis zu 33.000Kbit/s zur Verfügung stellt.

Zum zeitlichen Ablauf der ganzen Geschichte ist im Forum der Ortschaft Gerwisch folgendes Statement von MDSL zu lesen:

Jetzt klappt es über die Telekom Leitung, wobei in Gerwisch umfangreiche Tiefbau Arbeiten notwendig sein werden – nicht umsonst hat die DTAG nicht angeboten. Wir haben eine Formulierung, die auch in den Richtlinien steht. 12 Monate nach Vertragsunterzeichnung. Der Vertrag wird wohl bald unterschrieben, geplant Anfang September, somit September 2011.

Im September diesen Jahres beginnt dann die Detailplanung – 8 Wochen, Genehmigung Minimum – 4 Wochen, Ausschreibung Tiefbau – 4 Wochen, somit zu Weihnachten ca. entscheidet sich die Frage nach dem Winter. Ist der so wie der Letzte, geht es im April weiter, dann bis Juni Ausbau, Juli Technik, August Probleauf. Nun hoffen wir mal alle, dass es vielleicht keinen Dauerfrost und permanent Schnee gibt.

Mal ein Tip. Da wir ein Port Modell aufbauen, was eine bestimmte Anzahl an Ports für Gerwisch haben wird, haben Sie den Vorteil, dass Sie im ersten “Rutsch” angeschlossen werden, wenn Sie sich bald listen lassen auf der Webseite unter Gebiete, Biederitz – gibt es eine Interessenten Liste. Hier der Link:

http://mddsl.eu/index.php?option=com_wrapper&Itemid=186

Ahja. September 2011 – wenn kein Winter kommt. Ich bin gespannt! Interessant ist, das MDSL nicht müde wird, auf das “Portmodell” hin zu weisen. Man verbreitet die Geschichte von einer begrenzten Anzahl von Ports, die eventuell nicht für alle reichen. Das versteh ich jetzt aber nicht! Denn auf der Webseite Breitbandinitiative.de steht zu lesen:

Bis Ende 2010 sollen alle Haushalte in Deutschland mit einem Breitband-Internetanschluss versorgt werden können.

Gut, über die einjährige Verspätung blicken wir großzügig hinweg – auf den Trabi hat mal früher länger gewartet. Aber wie steht es den nun um die Versorgung? Alle Haushalte? Begrenzte Ports? Ich glaube, MDSL möchte einfach nur so früh wie möglich abschätzen, ob die Kalkulation aufgeht. Was ist da besser, als ein bisschen Panik zu verbreiten und schon mal die internetgeilen Bürger zusammenzutreiben und zu erfassen. Praktischerweise kann man sich bei der “Interessensbekundung” (hier) gleich für einen Tarif und dessen Zusatzoptionen entscheiden, das macht die Kalkulation für MDSL einfacher.

Als erstes fällt mir auf, daß man die potentiellen Kunden möglichst lang binden will. Deswegen ist der Vertrag mit 36 Monaten (ich hab mal für euch nachgerechnet, das sind genau 3 Jahre) am günstigsten. Der Tarife “Country” 2.000 / 9.000 / 18.000 kosten im Grundpreis 24,95€ / 29,95€ / 34,95€.
Wer seinen Vertrag für 3 Jahre abschließt bezahlt nix extra, bei einem 24-Monats-Vertrag kommen 3€/Monat und bei 12 Monaten kommen 6€ hinzu. Das sind je 72€ Mehrkosten.
Automatisch bekommt man gleich noch einen Festnetz-Anschluss auf Auge gedrückt, dort werden 1,7ct/Min. für nationale Festnetzgespräche und 17ct/Min. in deutsche Mobilfunknetze fällig.
Wer sich nicht für einen 36-Monats-Vertrag entscheidet, darf zusätzlich noch 4€/Monat für die Modemmiete berappen. Eine feste öffentliche IP kostet nochmals 3€/Monat. Zudem wird generell eine Anschlußgebühr von 79€ fällig. Wer zu blöd ist, das Modem an seinen PC zu stöpseln darf gern weitere 79€ für einen Servicetechniker ausgeben.

Somit ist jemand, der sich für den schnellsten Tarif und eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten entscheidet jeden Monat 44,95€ los – und hat dabei noch kein einziges Telefonat geführt! Günstig ist anders!

Zum Vergleich:
Gerwisch liegt (wie sicherlich einigen meiner Lesern bekannt) im Versorgungsbereich des boerde.de e.V.
Boerde.de ist ein eingetragener Verein und kein gewinnorientiertes Unternehmen und versorgt seine Vereinsmitglieder mit Internet per Funk. Der Vereinsbeitrag beträgt 20€/Monat. Abgesehen davon bezahlt das Vereinsmitglied seine Hardware (Antenne/Empfänger) selbst. Das sind einmalig ca. 100€. Es gibt keine weiteren Kosten oder Verpflichtungen. Zudem kann man zum Ende des nächsten vollen Monats problemlos die Vereinsmitgliedschaft kündigen. Die Installation der Technik übernimmt ein anderes Vereinsmitglied – völlig kostenlos!

MDSL macht zudem auch keine konkreten Angaben über die tatsächlich zu erreichende Geschwindigkeit. Statt dessen findet mal folgenden Satz:

Da wir hierbei auf den letzten Meter der DTAG aufsetzen, ist eine abschließende Aussage der Versorgung und erzielbaren Bandbreite in den einzelnen Straßen erst nach Bestellung möglich.

Man kauft also die Katze im Sack! Ich werde mich jedenfalls nicht bei MDSL registrieren – zu teuer und zu schwammig!

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keine Chance fürs Gesichtsbuch :(

am 25. August 2010 unter Allgemein abgelegt

Irgendwann musste es ja passieren. Mein Arbeitgeber hat Facebook auf die Blacklist gesetzt. Unverständlicher Weise darf man aber immmernoch auf Stayfriends, Lokalisten und sämtliche VZs zugreifen. Warum nun grade und ausschließlich Facebook. Sicher nicht wegen mir, denn eigentlich sitze ich selten auf Arbeit am PC. Ich hoffe, geocaching.com bleibt mir wenigstens noch eine Weile erhalten.

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Schei*e!

am 20. August 2010 unter Allgemein abgelegt

Eigentlich wollten wir nur einen Cache suchen, aber dann war da dieses DIXI...

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Hilfe, mein Haus ist im Internet!

am 19. August 2010 unter Allgemein abgelegt

Nein, natürlich nicht meins, denn Google hat bis jetzt Sachsen-Anhalt scheinbar gekonnt umfahren. Und unsere “Straße” würde eh nur zu verschwommenen Bildern führen. Mich beschäftigt seit Tagen die Frage, was 52% der Deutschen gegen Streetview haben. Wieso wollen sie ihre Hausfront nicht im Internet sehen, wobei man auf Satelliten- und Luftaufnahmen sogar in ihren Garten gucken kann? Hier mal ein kleines Beispiel. Dafür habe ich ein Haus im Londoner Außenbezirk Harrow gewählt, in dem ich selbst schon als Schüler ein paar Tage und Nächte verbracht hab.

Als erstes ein Satellitenbild vom Suchdienst Microsoft Bing. maps.bing.com bietet – genau wie google maps – Satellitenbilder aus so ziemlich jeder Ecke der Welt. In meinem Beispiel sind die Aufnahmen noch nicht mal besonders Detailreich. Zum Beispiel in Berlin sind Einzelpersonen recht gut erkennen. Das hier gezeigte Grundstück der Althorpe Road 27 ist nicht sonderlich groß, wäre einer vorhanden, würde man aber einen Pool erkennen.

Bildquelle: maps.bing.com

Das nächste Bild zeigt eine Luftaufnahme aus einem Flugzeug vom selben Grundstück. Auch dies Foto stammt von Bing. Das schöne an diesen Aufnahmen ist, daß man den Blickwinkel verändern kann. Somit ist es möglich, von Norden, Süden, Osten und Westen auf das Haus (oder in den Garten) zu sehen.

Bildquelle: maps.bing.com

Im letzten Bild seht ihr eine Aufnahmen von den berühmt, berüchtigten Google-Fahrzeugen.

Bildquelle: maps.google.com

Ein typisches Haus in dieser Gegend von London. In Harrow wohnt aus meiner Sicht die typische Mittelschicht. Keiner erwartet hier, daß der Rasen die Normhöhe hat, oder die Straße gefegt ist, oder die Gardinen alle gerade hängen. Aber genau da liegt wharscheinlich das Problem der eingangs erwähnten 52%. Warscheinlich haben sie Angst, daß der Arbeitskollege sieht das die Mülltonnen nicht in einer Reihe stehen, oder ein Gartenzwerg umgekippt ist. Aufgeputscht von den Medien regen sich Rentner über eine Sache auf, von der sie eigentlich gar nichts verstehen. Dabei stehen sie vor ihrer Hütte und lassen sich bereitwillig vom Zeitungsfritzen fotografieren – Klasse! Warum sie dagegen sind? Natürlich weil Gaby Dohm (66), die Schwester Christina aus der Schwarzwaldklinik das auch doof findet. Und Gabi kennt man schon seit Jahrzehnten, die war immer sympatisch und hatte sowieso meistens Recht.  Onkel Jürgen, Ehemann der milchspritzenden Doppel-D-Blondine hat im Kornfeld lebend nichts gegen Googles neuen Dienst. Aber fragt mal Oma Erna, die hat noch nie was von dem Drews gehalten.

Ich bin gespannt auf die ersten Bilder aus Magdeburg Neu-Olvenstedt, wenn die hiesige Wohnungsbagenossenschaft ganze Straßenzüge verpixeln lässt. Aber wer will dieses Elend überhaupt sehen. A propos sehen wollen… Mich würde mal interessieren, wie viele der 52% sich auch mal das Hotel des nächsten Sommerurlaubs am Strand von Rügen bei Google Streetview ansehen wollen. Wäre doch gut zu wiessen, ob es schon rein äußerlich eine Kaschemme ist oder nicht.

Ach ja, ganz zum Schluss möchte ich noch kurz auf Googles allerneuste Kampagne gegen die Privatsphäre hinweisen: Google Homeview

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Wenn der Vater mit dem Sohne…

am 06. August 2010 unter Allgemein abgelegt

Klein aber fein. Weniger ist mehr. Unglaublich – aber in diesem Wohnmobil Marke Subaru, Typ Libero verbargen sich Papa und Sohn, 2 Fahhräder, ein DDR-Faltboot und ein “Vorzelt”. Jedenfalls haben die Beiden mehr Platz auf ihrer Parzelle als alle anderen Wohnmobile auf diesem Spreewälder Campingplatz.

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Pump up the Schnodder

am 05. August 2010 unter Allgemein abgelegt

Er ist da – der Fluval 205 Außenfilter. Am Dienstag Abend beim Zooprofi.de bestellt und heute von der Post bekommen. Nach jahrelangem Einsatz eines Innenfilters für mein 100l-Aquarium, wollte ich mal etwas Vernünftiges. Im Gegensatz zum Innenfilter mit einer kleinen Filtermatte drin, hat der Außenfilter nun einen große Filtermatte und 3 Kammern (eine davon teilbar) zur Aufnahme von biologischen und/oder chemischen Filtermedien. Ich entschied mich für den Fluval 205, weil der 105 für Becken bis 100l ist – damit arbeitet er ja bei meinem Aquarium quasi an der Obergrenze seiner Leistung. Der Fluval 205 schafft es bei maximal eingestellten Durchfluss, mein Aquarienwasser 6,5 mal in der Stunde durch den Filter zu drücken.

Der neue Filter: Fluval 205 von der Firma Hagen

Der Außenfilter soll erst der Anfang sein. In den nächsten 2 Monaten soll noch ein neuer Deckel mit samt neuer Beleuchtung kommen. Anschließend geht es an den Innenausbau. Ich werde berichten.

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Yesss!

am 01. August 2010 unter WLAN abgelegt

Noch einmal Schornstein besteigen, noch einmal Antenne ausrichten und dann:

Ich bin hoch zufrieden!

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Bescheuerte Namen #2

am 30. Juli 2010 unter Bescheuerte Namen abgelegt

Am letzten Wochenende konnte ich in Magdeburg nahe dem SELGROS-Markt wieder einen bescheuerten Namen fotografisch festhalten. Diesmal: John-Luca. John, die englische Kurzform des hebräischen Johannes und Luca, die Kurzform des italienischen Lucas zu kombinieren ist schon sehr gewagt. Ich überlege ganz verkrampft, aus welchen Gründen man amerikanisch und italienisch kombinieren muss?! Verstecken sich etwa streng gläubige Eltern dahinter? War ihnen ein Lukas-Johannes zu konservativ? Nein – noch besser: Papa ist alter Star-Trek Fan und wollte dem Captain der Nekst-Jeneräischn-Enterpreis ein Denkmal setzen. Mutti war aber dagegen und deshalb kam es zu jener bescheuerten Abwandlung John-Luca.

Ach ja und jenen Aufkleber kann und will ich euch nicht vorenthalten. Er klebt am Arsch von Horst – dem legendären VW T3 aus dem schönen Land Brandenburg. Grüße hiermit an dessen verwegenen Fahrer Thomas!

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Wow!

am 25. Juli 2010 unter WLAN abgelegt

Jerry R. Ehmann war damals sichtlich überrascht, als er mit seinem Großen Ohr an der OSU ein Signal entdeckte, was sich deutlich vom Hintergrundrauschen abhob. Ähnlich ging es mir, als nach einer gut 12-Stündigen Bastelaktion mein WLAN-Empfang sich um gut 10db verbesserte und sich jetzt auch etwas deutlicher vom Hintergrundrauschen abhebt. Auch dadurch bedingt gibt es nun weniger Verluste.

Allen, den nun gar nicht wissen wovon ich hier texte sei gesagt, daß ich in einer Welt ohne schnelles, kommerzielles Internet lebe. In meinem Wahlheimatort ist maximal DSLlight (also theoretische 384kbit/s) verfügbar. Die Telebim kassiert für diese halbe DSL-Leistung trotzdem den vollen Preis. Während sich andere Anwohner damit zufrieden geben und die Gemeindeverwaltung auf die Breitband-Initiative hofft gibt es zum Glück auch Vereine die einfach handeln. So auch der Verein boerde.de e.V., der viele seiner Mitglieder mit schnellem Internet per Funk versorgt. Und so ist das auch in meinem Ort, nur dummerweise ist der Abstand von mir zum nächsten vereinseigenen Access-Point recht groß. So müssen 1,9km ohne Sichtverbindung überbrückt werden. Deswegen steht auf meinem Dach auch eine riesige 24dBi-Richtantenne. Die Verbindung zum Flächenstrahler des Access-Points (AP) war relativ stabil, aber das Signal sehr schwach. Seit gestern gibt es aber auf dem AP eine neue Richtantenne in meine Richtung. Jetzt kann ich auch mal ein Youtube-Video ohne Nachladepausen gucken. Ich erreiche jetzt Geschwindigkeiten, die mir nicht die Telebim und auch kein Handynetz-Surfstick so bald zur Verfügung stellen wird.

ohne Proxy:

mit Proxy:

Allerdings sind solche Tests immer mit Vorsicht zu betrachten. Es gibt zu viele Faktoren, die das Messergebnis negativ beeinflussen können.

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Helikopter im Garten

am 16. Juli 2010 unter Allgemein abgelegt

Als gestern Abend die Sonne sich zum Horizont bewegte und die Temperaturen erträglich wurden, landete eine Libelle an meinen Stachelbeeren. Ich hastete schnell hoch um meine antike Minolta Dimage 5 zu holen. Sie macht keine all zu tollen Bilder, hat aber einen besseren Macro als die 60€-Knipse. Die Libelle ließ sich von allen Seiten fotografieren, flog manchmal auf, setzte sich aber immer wieder auf die selbe Stelle.


klick Bild für Monsterinsekt

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