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NUT – Der Spion, den ich liebte

Manchmal kann ich ja auch nicht nein sagen, zu den Gadgets, die mir bei Aliexpress über den Weg laufen. So auch in diesem Fall. Ich rede hier vom nut – ein „smarter“ Keyfinder, der per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist. Entfernt sich der nut (am Schlüsselbund oder in der Geldbörse) zu weit vom Smartphone, gibt es Alarm – im Telefon, im nut oder wahlweise in beiden. Keine schlechte Sache! Auf dem Handy muss dazu noch eine App installiert werden – die hat es aber in sich, wie ich später feststellen musste!

NUT Bluetooth

Das man diese App benötigt, fand ich erst heraus, als der nut nach einigen Wochen Lieferzeit hier vor mir lag. Da ich auf das Teil Neugierig war, akzeptierte ich die Berechtigungen, die die App haben wollte. Im Einzelnen sind das:

  • Standort
  • SMS
  • Telefon
  • Fotos / Medien / Dateien
  • Kamera
  • WLAN Verbindungsinformationen
  • Informationen zur Bluetooth-Verbindung
  • Geräte-ID & Anrufinformationen

Diese Rechte einer chinesischen App zu geben, ist sehr leichtsinnig und entgegen meinem eigentlich ausgeprägten Mißtrauen installierte ich sie. Das fiese dabei ist ja: Es vergehen keine 24 Stunden und man hat schlichtweg vergessen, welche Rechte man welcher App auf dem Smartphone zugesteht. Aus allen Wolken fiel ich aber, als ich mir einen Monat später den Datenverbrauch der App ansah: Ganze 50MB Daten funkte die App in die Weiten des Internets! Für eine App, die eigentlich nur eine Bluetooth-Verbindung halten soll, sind das genau 50MB zu viel! Ich habe die App gleich deinstalliert und den nut schlafen gelegt. Wer ihn geschenkt haben will, darf mir eine eMail schreiben!

US

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