облако

СЕTИ

DVB-T Reciever für rund 20EUR

am 05. Mai 2011 unter Bastelkram abgelegt

In letzter Zeit ist mir mal wieder nach etwas Basteln zu Mute. Weil das Kollegium eine Pollin-Sammelbestellung machen wollte, klickte ich mich durch die „Neu im Shop-Artikel“ und stieß auf ein Reciever-Mainboard, welches technisch recht gut bestückt ist. Um es vorweg zu nehmen: Eigentlich brauche ich keinen DVB-T-Reciever, denn die Wohnzimmerglotze hat sowas intern, für den Laptop habe ich einen Pinnacle-Stick und wie bekannt ist, strahlt der Magdeburger DVB-T Turm eh nur 12 oder 13 öffentlich-rechtliche TV-Sender aus. Aber wie gesagt, da war der Bastelwille. 😉

Also landete folgendes im Warenkorb:

Macht zusammen 23,31€ inklusive Versand. Wer sowas nicht in der Bastelkiste hat, kann sich noch ein HDD-Stromkabel und ein SATA-Kabel in den Warenkorb werfen. Für zusammen weitere 11€ bekommt man noch eine WLAN-Karte nebst Antenne und Pigtail.

Nachdem dann irgendwann alle Einzelteile von der Verpackungsfolie befreit waren, ging es ans zusammenschrauben. Das war noch der leichtere Part, denn außer ein paar Schrauben (die mit dem feinem Gewinde) aus der PC-Zubehörkiste und einem Schraubendreher braucht man vorerst nichts weiter.

Nach dem Einschalten bootete das ding sofort aus dem Flash und präsentierte ein Windows CE. An den USB-Port habe ich eine Maus angeschlossen, die auch funktionierte. Numerische Eingaben konnte man mit der Fernbedienung tätigen. Blöd nur: nach dem Neustart waren alle Änderungen futsch. Ausserdem war TV glotzen noch nicht möglich. Auf Informationssuche im Web stieß ich dann auf das SOT (StreamOnTV) Projekt. Dort gibt es auch ein HowTo für die Installation auf Telegent-Geräten. Telegent stand auch auf dem WinCE-Desktop, also dachte ich mir, daß es funktionieren könnte. Obwohl ich mich an die Anleitung hielt, hatte ich aber keinen Erfolg. Mir ist bis heute nicht klar, ob eine HDD angeschlossen sein muss oder nicht.

Also suchte ich weiter und stieß auf einenThread bei Mikrocontroller.net mit über 1000 Beiträgen. Es ist sehr sehr mühsam sich dort rein zu lesen, einige wenig qualifizierte und sinnlose Beiträge machen es auch nicht leichter. Zu meinem Glück erbarmte sich aber jemand und schrieb die wichtigsten Erkenntnisse ins Wiki von Mikrocontroller.net – inklusive einer Installationsanleitung für eine Medion-Firmware. Für jene entschied ich mich und brauchte eigentlich nur noch eine SATA-Festplatte. Selbige fand sich dann auch noch in der Bastelkiste. Tja, was soll ich sagen? Es läuft!

Eigentlich hatte ich mir etwas mehr erhofft, außer DVB-T zu gucken und (zeitversetzt) aufzunehmen. Aber im o.g. Thread sind ganz offensichtlich einige Fachleute und Freaks am Werk – es wird nicht mehr lange dauern, bis das erste Linux auf der Kiste anständig bootet. Ich bin gespannt!

Für mich ist erstmal nach dem Einbau eines Festplatten-Trägers Pause, der 20€-Reciever aus Einzelteilen läuft und es wartet noch ein anderes Projekt auf mich – dazu aber später mehr. 😉

Reciver komplett

Sorry für die Bildqualität (Handy)!

Kaffeine, DVB-T und Ubuntu 9.10

am 03. Januar 2010 unter Linux abgelegt

Wenn die DVB-T Sender zwar gefunden wurden, aber kein Demultiplexer zum Darstellen des TV-Bildes verfügbar ist, dann liegt es warscheinlich am fehlenden Paket libxine1-plugins. So war es zumindest bei meinem Pinnacle PCTV 72e. Ein beherztes sudo apt-get install libxine1-plugins schaffte Abhilfe.