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Quadrocopter Tag 11 – Motoren

am 17. Februar 2012 unter Quadrocopter abgelegt

Der Fehlschlag am Tag 10 war psychisch überwunden und ein kleiner Kostenüberschlag machte wieder Hoffnung. Denn anstatt die Mystery 100KV-Motoren mit Reglern (gesamt: 66,68€) und dazu 4 passende Propeller-Mitnehmer (gesamt 32€) zu nehmen, entschied ich mich nun für die HK-Regler (gesamt: 23,96€)  und DYMOND PROFI AL 2830 G Motoren (gesamt: 51,60€). Der Clou: bei diesen Motoren wird kein Propellermitnehmer benötigt, denn sie haben eine Gewindewelle auf der die Propeller direkt montiert werden können und ich habe gegenüber der ersten Idee 23,12€ gespart – abzüglich des verbrannten Sets vom Tag 10.
Bei Staufenbiel habe ich neben den Motoren auch gleich noch, wie von Tido empfohlen, vergoldete XT-60 Stecker und Kupplungen gekauft und die Tamya-Stecker ersetzt. Nun warte ich, daß HobbyKing endlich mal die Regler abschickt und dann werde ich noch die letzten fehlenden Teile bestellen: die Propeller! Vorgestern hatte ich dann auch noch Zeit und Ruhe, um die Motoren zu montieren – so langsam ist zu erkennen, daß es mal ein Quadrocopter werden soll. 😉

Zeit mal wieder für eine kleine Kostenzusammenstellung (kaputt gespielte Bauteile nicht inbegriffen!)
bisher: 225€ (siehe Tag 8)
LiPo-Lader: 6,40€
LiPo-Tester: 2,50€
4 DYMOND-Motoren: 51,60
HK-Regler: 23,96€
je 5x XT-60 Stecker und Kupplungen: 13,80€

summierte Gesamtkosten bisher: 324€

Quadrocopter Tag 9 – LiPo-Lader

am 17. Februar 2012 unter Quadrocopter abgelegt

So, endlich habe ich mal Zeit um die Berichterstattung fort zu führen. Eine Woche Urlaub in Polen und ein Kurztrip nach Oslo sind Schuld, daß es etwas länger gedauert hat. Nach der Wiederkehr aus Polen hatte ich eine Benachrichtigung von DHL im Briefkasten – jemand hat mir ein Einschreiben geschickt und ich soll es bei der Postfiliale abholen. Mal ehrlich, wer denkt bei einem Einschreiben an irgendwas Gutes? Zu meiner Überraschung war es aber der bei dealextreme.com bestellte Lader für den LiPo-Akku und ein kleiner Tester für die Zellen des selbigen.

LiPo-Ladegerät und Tester

Der Tester zeigt in seinem 3stelligen Display nacheinander die Spannungen der einzelnen Zellen (in meinem Fall 3) und am Ende die Gesamtspannung an, danach beginnt der Durchlauf von vorn. Sicher, dieses Billigteil für 3,28$ kann sich wahrscheinlich nicht mit der Genauigkeit eines guten Multimeters vergleichen, aber für den „Feldeinsatz“ reicht es allemal.

Für das Ladegerät bedarf es noch eines Netzteils mit (lt. Hersteller) 12V und mind. 1.5A. Mein Steckernetzteil mit 2.5A reicht also völlig, aber auch ein testweise benutztes Netzteil mit 1.25A ließ sich benutzen. Das Ladegerät lädt den Akku über den balanced Port. Das heißt, es wird jede Zelle einzeln geladen und nicht alle in Reihenschaltung. Das erlaubt die Ladestromüberwachung bei jeder einzelnen Zelle und auch der Ladestrom und die -Spannung selbst kann geringer gehalten werden.

Quadrocopter Tag 2 – Der Rahmen

am 30. Dezember 2011 unter Quadrocopter abgelegt

Fangen wir mal klein (und kosten-neutral) an! Für den Rahmen verwenden viele Quadrocopter-Bastler scheinbar ein Alu-Vierkanthohlprofil mit 10mm Kantenlänge. Ich habe hier noch von einer früheren Bastelaktion solches Profil, allerdings in 20x20mm. Ich denke, das sollte auch gehen. Beide Profile sind 50cm lang. Mit Bügelsäge und Dreml habe ich sie in der Mitte auf 2cm Breite und halber Höhe eingeschnitten, so daß ich sie als Kreuz auf/in einander legen konnte.

Das Thema Gewicht beschäftigt mich immernoch. Am Gewicht spart man ja in der Luft wo es geht und so entschied ich mich dazu unnützes Aluminium durch wegbohren zu entfernen. Mehr Löcher mache ich später, wenn ich genau weiss wo Motoren und Regler sitzen werden. Denkbar ist auch, immer 2 Löcher zu einem Langloch zu verbinden, das sollte weiteres Gewicht sparen. Im schlimmsten Fall kann ich später immer noch ein kleineres Aluprofil kaufen.

 

Auf dem 2. Bild sieht man auch schon die weißen Kunststoffteile aus ABS. Alu ginge hier auch – hatte ich aber nicht zur Hand. Die beiden Platten sind 10x10cm groß und sind an allen Ecken verschraubt (M4x30 mit selbstsichernden Muttern). Jetzt hat auch der Rahmen die nötige Stabilität und einen exakten 90°-Winkel zwischen den einzelnen Armen.

summierte Gesamtkosten: 0€

Quadrocopter Tag 1 – die Idee

am 30. Dezember 2011 unter Quadrocopter abgelegt

Irgendwie muss mal was neues her! Ein Bastelprojekt, welches mich ein bisschen länger beschäftigt. Durch diesen Artikel auf heise.de habe ich ziemlich schnell gewusst was ich will: einen Quadrocopter! Das faszinierende daran ist, dass diese Dinger relativ einfach zu steuern sind und quasi in der Luft stehen bleiben können.

Gut, die Idee ist da – und weiter? Googlen, lesen, weitergooglen, Input sammeln. Zusammengefasst sieht das Ergebnis so aus: Es gibt Fertiggeräte wie z.B. den Quadrocopter 450 von Conrad. Aber da fehlt mir der Bastelspass. Zudem gibt es noch jede Menge Selbstbau-Projekte, z.B. mit Teilen aus einem WII-Controller und einem Ardurino-Board oder das MultiWiiCopter-Projekt oder KKMulticopter.com. Ich habe mich für den QC-Copter von Tido Tebben entschieden.

Aufgrund der relativ hohen Gesamtinvestitionssumme (mein bis jetzt teuerstes Bastelobjekt) werde ich die Einzelteile nach und nach kaufen. Ich habe ja zudem keine Eile das Ding fertig zu stellen. Hier in meinem Blog werde ich von Zeit zu Zeit über Fortschritte und – wenn sie auftreten – auch über Misserfolge berichten.  In erster Linie soll das eine Art Tagebuch und weniger eine Schritt-für-Schritt-Anleitung werden. Am Ende jedes „Tagebucheintrages“ werde ich die bis dahin summierten Kosten vermerken.

Canon EOS 300D Fernbedienung im Eigenbau

am 10. Dezember 2011 unter Bastelkram, Fotografie abgelegt

Da ich ja nun Besitzer einer Canon EOS 300D bin, wurde es Zeit auch in dieser Richtung mal etwas zu basteln. Da die 300D selbst und auch die aus selber Zeit stammenden Objektive (17-85mm und 55-300mm) keinen Bildstabilisator besitzen, ist das Fotografieren bei schlechtem Licht etwas komplizierter. Einzige Möglichkeit: Kamera irgendwo hinstellen (oder Stativ benutzen) und den Selbstauslöser benutzen, um Verwackelungen zu vermeiden. Jener Selbstauslöser tickert aber immer 10 Sekunden und das nervt.

Also musste eine Kabelfernbedienung her. Diese kosten bekanntlich Geld, je nach Hersteller mal mehr mal weniger. Im Grunde bestehen sie aber aus sehr wenigen Teilen: 1-2 Taster, ein Gehäuse, etwas Kabel und einem 2,5mm Klinkenstecker. Für den Selbstbau brauchte ich nur den Klinkenstecker – den gibts z.B. bei Pollin.de für 20ct. Alle anderen Bauteile findet man in einer Computermaus! Es ist völlig egal, ob sie 2 oder mehr Tasten, einen Ball, eine LED oder einen Laser hat, denn wir brauchen lediglich 2 Tasten. Ich hatte hier noch eine gebrauchte Mini-Laptop-Maus herumliegen. Aus dieser lötete ich alle unnötigen Bauteile von der Platine ab, lediglich die 2 Tasten und das Scrollrad (letzteres wegen der Optik) verblieben. Den USB-Stecker schnitt ich ab und verband nach diesem Schaltplan Stecker, Kabel und Taster. Das wars auch schon! Die Platine habe ich mit etwas Heißkleber im Gehäuse fixiert und das Gehäuse wieder geschlossen. Fertig ist der Selbstauslöser!

Danach musste ich mein Werk gleich erstmal ausprobieren und zog mit Fernauslöser, Kamera und Stativ raus auf den Feldweg. Um 20:00 Uhr hatten wir allerdings Temperaturen um die 0°C, deshalb habe ich nicht so lange durchgehalten – und vielleicht auch etwas schlecht manuell fokussiert. 😉

 

Auf dem letzten Bild sieht man sehr schön den aufgehenden Orion. Ach ja – es war Vollmond!