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Liebe Polizei des Landes Sachsen-Anhalt

am 06. August 2014 unter Allgemein, zum brechen abgelegt

Da ich Sie leider nicht anders erreichen kann (abgesehen vom Notruf 110), hoffe ich, dass Sie diese Zeilen vielleicht irgendwann mal lesen.

Heute, am 06.08.2014 um ziemlich genau 9:10 Uhr ereignete sich folgendes Szenario an der Kreuzung Walther-Rathenau-Straße / Gustav-Adolf-Straße:
Beim Rechtsabbiegen in die Walther-Rathenau-Straße, kommend aus nördlicher Richtung auf der Gustav-Adolf-Straße übersah der Fahrzeugführer des PKW mit dem amtl. Kennzeichen MD-KS224, dass ein Fahrrad fahrendes Kind, schätzungsweise nicht älter als 10 Jahre, in Begleitung eines männlichen Erwachsenen, sowie eines etwas älteren Mädchens (alle auf Fahrrädern) ebenfalls aus nördlicher Richtung nach Süden auf dem Fahrradweg die Kreuzung passierte. Der PKW-Fahrer (Brillenträger, männlich, ca. 45 Jahre oder älter) touchierte das Fahrrad des Jungen, der daraufhin ins Straucheln geriet. Mit kurzer Verzögerung setzte der PKW-Fahrer die Fahrt Richtung Universitätsplatz ohne noch einmal anzuhalten fort.

Ich selbst war Zeuge der Situation, mit dem PKW aus Richtung Universitätsplatz (Tunnel) in Richtung Nordbrückenzug fahrend. Da die Ampel wieder grün wurde, hatte ich keine Möglichkeit anzuhalten, ohne den fließenden Verkehr zu behindern. Im langsamen vorbeifahren Fragte ich den erwachsenen mänlichen Fahrradfahrer – sich mit den Kindern jetzt auf der Mittelinsel der Walther-Rathenau-Straße befindend – ob alles in Ordnung sei. Seine Antwort: „Haben Sie das auch gesehen?“.

Daraufhin, eben weil sich keine gute Möglichkeit zum halten bot, entschloss ich mich, zur nächsten, mir bekannten Polizeidienststelle zu fahren, um vorsichtshalber meine Zeugenaussage zu Protokoll zu geben. Die nächste, mir bekannte Polizeidienststelle befindet sich in der Straße „An der Ölmühle“ in Magdeburg. Dort angekommen, musste ich feststellen, daß dieses Dienststelle zum 31.07.2014 endgültig geschlossen wurde. Ein Zettel an der Tür verweist lediglich auf das „Internetrevier“ unter http://www.polizei-web.sachsen-anhalt.de/polizei-sachsen-anhalt/. Da augenscheinlich niemand zu einem Schaden kam, entschied ich mich, das Gesehene dort zu melden. Zuhause angekommen, dann der nächste Rückschlag: Auch das „eRevier“ hat gerade geschlossen:

Bildschirmfoto vom 2014-08-06 10:27:57

Enttäuscht davon, dass es einem so schwer gemacht wird, etwas Gesehenes vorsichtshalber zu melden, entsteht nun dieser Beitrag hier. Sichtbar für die Öffentlichkeit und für Sie, die Polizei aus Sachsen-Anhalt. Vielleicht – und hoffentlich! – ist dem kleinen Jungen nichts passiert, aber Fahrerflucht beging der PKW-Fahrer in meinen Augen definitiv! Liebe Polizei, sie dürfen mich diesbezüglich gern kontaktieren, wenn Sie es denn für nötig halten.

Quelle: http://openstreetmap.org/

Quelle: http://openstreetmap.org/

Vergewaltigung, Plünderung, Geiselnahme, Kindsmord

am 24. November 2010 unter Allgemein abgelegt

Magdeburg anno 1631 im 30jährigen Krieg. Am 10. Mai stürmen die katholischen Truppen unter Tilly die Stadt Magdeburg. Dabei sterben 20.000 Menschen und die Stadt brennt fast vollständig nieder.

Durch Zufall stieß ich auf eine ARD-Reportage, die jemand bei Youtube hochgeladen hat. In 5 Teilen kann man sich den Beitrag ansehen. Ich meine: schwer empfehlenswert!