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Noxon iRadio und WLAN

am 14. Januar 2015 unter Allgemein, Bastelkram, WLAN abgelegt

Vor einigen Jahren habe ich mal ein Noxon iRadio gewonnen und es leistete ohne größere Probleme seinen Dienst. In letzter Zeit häuften sich aber die Verbindungsabbrüche. Im Betrieb erkannte man das – logisch – am plötzlichen Verstummen, im StandBy am Verschwinden der Uhrzeit im Display. Das Radio zeigte gern nur noch „Netzwerkadresse zuweisen“ an. Wenn man danach im Web sucht, stößt man auf haufenweise Beiträge, die von einem Firmwarefehler oder bekanntem Bug reden. Das Anschließen per LAN-Kabel soll Abhilfe schaffen, war aber für mich keine Option.

Ein Blick ins Logfile meines Routers (OpenWRT) zeigte mir ein paar Einträge die darauf hin deuteten, das es beim Radio, wenn es sich im WLAN anmeldet, probleme beim WLAN-Key (WPA2) gibt. Ich konfigurierte zum Test mal schnell ein zweites, unverschlüsseltes WLAN und siehe da, das Radio loggte sich ohne Probleme ein.  Also sah ich mir mal die Security-Config des WLANs an. An der WPA2-Verschlüsselung an sich wollte ich nichts ändern, hier auf WPA oder gar WEP zurück zu schalten, hielt ich nicht für klug. Dann fiel mir die Verschlüsselungsprotokoll (cypher) auf. Hier stand der Schalter auf „auto„, also TKIP oder AES wurde automatisch gewählt. Hier habe ich mal nacheinander TKIP, und dann AES eingestellt, und siehe da: Das Radio verbindet sofort und läuft seit über einer Stunde ohne Ausfälle! Meine Wahl blieb dann AES, denn laut c’t sei das die bessere Wahl.

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Fazit: Sicher muss man das auf eine nicht sonderlich schön programmierte Firmware des iRadios schieben, aber das Teil deshalb aufgeben muss man auf keinen Fall. Auch wenn das viele „Experten“ so in diversen Foren suggerieren.

Heute mal aus Polen

am 29. September 2010 unter Allgemein, WLAN abgelegt

Interessantes gibt es (noch?) nicht zu berichten, dafür aber ein für mich ungewohntes Bild:

Mit 124kByte/s down- und 33 kByte/s zwar nicht sonderlich schnell und unverschlüsseltem WLAN auch nicht besonders sicher, aber dennoch besser als nichts.
Ok, dank unveränderter Werkskonfiguration des DLink-Routers klappte auch der Login in das Admin-Interfache selbiger Kiste. Nun ist das WLAN auch – zumindest für die Dauer meines Urlaubs – WPA-verschlüsselt. 😉

Best of WLAN-Installationen

am 07. September 2010 unter Allgemein, WLAN abgelegt

Im Forum der Firma MikroTik gibt es einen Thread, in dem die User Bilder der abenteuerlichsten Installationen einstellen. Hier meine persönlichen Favoriten:

wasserdicht installiert in Luftpolstertüte

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Jippie-ah-yeah!

am 04. September 2010 unter WLAN abgelegt

Noch ein kleiner Fehler in meiner boerde.de WLAN-Anbindung ausgebügelt, noch etwas Hardware getauscht und siehe da:

Kleiner Tipp niemals 2 WLANs mit (fast) dem selben Kanal nebeneinander betreiben! 😉

Yesss!

am 01. August 2010 unter boerde.de, WLAN abgelegt

Noch einmal Schornstein besteigen, noch einmal Antenne ausrichten und dann:

Ich bin hoch zufrieden!

Wow!

am 25. Juli 2010 unter boerde.de, WLAN abgelegt

Jerry R. Ehmann war damals sichtlich überrascht, als er mit seinem Großen Ohr an der OSU ein Signal entdeckte, was sich deutlich vom Hintergrundrauschen abhob. Ähnlich ging es mir, als nach einer gut 12-Stündigen Bastelaktion mein WLAN-Empfang sich um gut 10db verbesserte und sich jetzt auch etwas deutlicher vom Hintergrundrauschen abhebt. Auch dadurch bedingt gibt es nun weniger Verluste.

Allen, den nun gar nicht wissen wovon ich hier texte sei gesagt, daß ich in einer Welt ohne schnelles, kommerzielles Internet lebe. In meinem Wahlheimatort ist maximal DSLlight (also theoretische 384kbit/s) verfügbar. Die Telebim kassiert für diese halbe DSL-Leistung trotzdem den vollen Preis. Während sich andere Anwohner damit zufrieden geben und die Gemeindeverwaltung auf die Breitband-Initiative hofft gibt es zum Glück auch Vereine die einfach handeln. So auch der Verein boerde.de e.V., der viele seiner Mitglieder mit schnellem Internet per Funk versorgt. Und so ist das auch in meinem Ort, nur dummerweise ist der Abstand von mir zum nächsten vereinseigenen Access-Point recht groß. So müssen 1,9km ohne Sichtverbindung überbrückt werden. Deswegen steht auf meinem Dach auch eine riesige 24dBi-Richtantenne. Die Verbindung zum Flächenstrahler des Access-Points (AP) war relativ stabil, aber das Signal sehr schwach. Seit gestern gibt es aber auf dem AP eine neue Richtantenne in meine Richtung. Jetzt kann ich auch mal ein Youtube-Video ohne Nachladepausen gucken. Ich erreiche jetzt Geschwindigkeiten, die mir nicht die Telebim und auch kein Handynetz-Surfstick so bald zur Verfügung stellen wird.

ohne Proxy:

mit Proxy:

Allerdings sind solche Tests immer mit Vorsicht zu betrachten. Es gibt zu viele Faktoren, die das Messergebnis negativ beeinflussen können.

Howto repair a slotted waveguide antenna

am 03. Januar 2010 unter WLAN abgelegt

Zwischen Weihnachten und Neujahr ist es passiert. Die User eines Access Points unseres Vereins in Magdeburg Süd hatten plötzlich kein Internet mehr. Bei Temperaturen unter Null Grad ist es sehr gefährlich auf dem Dach eines Fünfzehngeschossers. Vereiste 5 Meter hohe Leitern sind nicht lustig. Da sitzt man da oben auf der höchsten Spitze des Hochhauses und hat nichts übrig für das 360-Grad-Panorama über das nächtliche Magdeburg, denn man versucht fluchend den Trackpoint des Thinkpads mit einem eiskalten Zeigefinger zu bedienen. Denn nachdem die Fehlersuche am Access-Point und dessen WLAN-Karte nichts gebracht hat, wollten wir draußen das Kabel und die Antenne begutachten. Mit der Orinoco-Gold im Laptop empfing ich hier oben mehr als 25 WLANs, aber als ich die Slot-Antenne unseres APs anstöpselte war Ruhe – kein einziges Netz war zu hören. Das Antennenkabel schien in Ordnung, also musste die Antenne ein Problem haben. Wir demontierten sie und schleppten sie erst einmal ins Warme. Sylvio war schon dabei, bei einem großen internationalen Auktionshaus nach Ersatz zu suchen, doch uns beide interessierte auch die Funktionsweise der Antenne und vor allem was an dem Teil kaputt gehen kann. Also entschloss ich mich, sie mit nach Hause zu nehmen. Jetzt war die Antenne endlich aufgetaut und man hörte ordentlich Wasser drinnen plätschern. Nun begann ich sie zu demontieren.

Slot-Antenne, Wetterschutz entfernt

Zuerst einmal den Wetterschutz mit einem scharfen Cutter entfernen. Hier erkennt man nun die Öffnungen, durch die die Funkwellen aus dem Gehäuse austreten. Diese Antenne hat diese Öffnungen an zwei Seiten – strahlt also nach vorne und hinten. Dabei ist sie horizontal polarisiert.

Buchse mit Trichter, demontiert

Der freigelegte Trichter und der Bodenreflektor standen unter Wasser, so konnte die Antenne nicht mehr funktionieren. Das Entfernen des Wetterschutzes brachte wenig, aber ich konnte so die ca. 200ml Wasser herauslassen. Meine nächste Vermutung war, daß irgend etwas an der Buchse durch das Wasser abgegammelt war, deswegen bohrte ich die 4 Nieten auf, mit denen die Buchse befestigt ist. Zu meiner Überraschung ist an der Buchse hinten ein Trichter angelötet der seine Öffnung zum Antennenboden hat und so langsam wurde mir die Funktion der Antenne bewusst. Über das Antennenkabel und den Trichter werden die Wellen ins Innere der Antenne geleitet, vom Bodenreflektor und nach oben reflektiert. Das Antennengehäuse können die Wellen nur durch die Schlitze verlassen.

Trichter, gereinigt und lackiert

Da der Trichter stark angegammelt war habe ich ihn vorsichtig mit dem Dremel bearbeitet. Frisch poliert und mit Schutzlack konserviert sollte er wieder eine Weile seinen Dienst verrichten.

Entfernen der Klebereste

Das Entfernen der stinkenden Klebereste dauerte am längsten an der ganzen Aktion. Hier half keine Chemie, kein Spachtel und auch nichts anderes. Nur mit den Daumen konnte man die Reste des doppelseitigen Schaumgummi-Klebebands einigermaßen abbekommen. Nach 3,5 Stunden und 2 schmerzenden Daumen später war die Antenne wieder sauber.

Silikon zum abdichten

Da ich nicht meterweise vernünftiges Klebeband vorrätig hatte, entschied ich mich zur Silikonkartusche zu greifen. Nicht zu sparsam aufgetragen, damit es auch 100% dicht wird. Schließlich soll es ja wieder eine Weile halten.

Wieder dicht und einsatzbereit

Zum Schluß habe ich noch um den wieder aufgesetzten Wetterschutz noch beidseitig eine Silikonnaht gezogen – sicher ist sicher. Auf dem Bild sieht man, daß ich den Wetterschutz anders herum aufgesetzt habe, so habe ich mir das entfernen der Klebereste gespart. Und auf dem Dach eines 15ers geht es zum Glück nicht um Optik. 😉

Für die Anschlußbuchse habe ich in die Löcher der Nieten Gewinde geschnitten und die Buchse mit Schrauben befestigt. Hier ist unbedingt darauf zu achten, daß die Schrauben nicht zu weit in das Gehäuse ragen, damit sie nicht die Reflektion der Wellen stören. Auch um die Buchse habe ich noch Silikon gezogen.

Nun ist die Antenne wieder dicht und kann wieder montiert werden. Dazu gibt es noch etwas Text und ein paar Bilder in einem anderen Blog-Eintrag.